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Verlage A-Z
Komponist: Dupont, Gabriel (1878-1914) 
Artikelart: NOTEN
Besetzung: Orgel 2hd.
Bearbeiter/Hrsg.: Jens-Michael Thies
Anlass: -
Ausgabenart:-
Verlag:Butz Musikverlag
Verlag-Nr.: BUTZ2435
Bestellnummer:  BM381603
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Dupont, Gabriel (1878-1914)

Sämtliche Orgelwerke (Man. und Ped.)
 
- Offertoire
- Grand Choeur
- Élévation
- Sortie
- Allegretto
- Méditation
- Pièce en forme de Canon
- Pour la Toussaint

Gabriel (Edouard Xavier) Dupont, geboren am 1. März 1878 in Caen, hatte ersten Musikunterricht bei seinem Vater Achille Dupont, der Musikprofessor am College Malherbe und Organist an der Kirche Saint-Etienne war. Er besuchte das Konservatorium seiner Heimatstadt, bevor er 1893 nach Paris zog. Von 1894 bis 1896 erhielt er Kompositionsunterricht bei Jules Massenei, daneben war er Privatschüler von Louis Vierne. (Orgel) und - bereits am Conservatoire - Schüler von Andre Gedalge (Kontrapunkt). 1895 schrieb sich Dupont offiziell am Conservatoire ein und wurde Orgelschüler von Charles-Marie Widor, bei dem er von 1897 bis 1903 auch Komposition studierte. 1901 gewann er den Second Grand Prix de Rome.

Mit seiner Oper La Cabreira gewann er den Concorso Sonzogno. Das Werk wurde 1904 am Teatro Lirico di Milano und 1905 an der Opdra-Comique in Paris aufgeführt. Es folgten drei weitere Opern, die ihre Uraufführung in Nizza, Brüssel und Paris erlebten. Zwei seiner großen sinfonischen Werke wurden bei den Concerts Colonne uraufgeführt: 1906 die Orchesterfassung der Heures dolentes und 1907 die sinfonische Dichtung Le Chant de la Destinee. Daneben entstanden zwei große Klavierzyklen: Heures dolentes (Uraufführung 1906 durch Maurice Dumesnil) und La Maison dans les dunes (Uraufführung 1910 durch Dumesnil). Duponts letzte Oper Antar wurde 1921 - sieben Jahre nach seinem Tod - an der Pariser Oper uraufgeführt und bis 1946 vierzigmal gespielt. Um 1905 erkrankte Dupont an Tuberkulose und erlag der Krankheit - nur 36-jährig - am 2. August 1914 in Le Vdsinet bei Paris.

In der vorliegenden Edition wurden alle erreichbaren gedruckten Orgelwerke Duponts in einer kritischen Neuausgabe vereinigt. Allegretto und Piece en Forme de Canon erschienen in Einzelausgaben 1897 bei Leduc, die Meditation wurde als 15. Lieferung in der von Widor und Guilmant herausgegeben Serie L'Orgue moderne 1899 beim gleichen Verlag gedruckt und Pour la Toussaint erschien 1902 bei Eschig in Paris. Die anderen Stücke wurden zeitgenössischen Sammelbänden mit Werken mehrerer Komponisten entnommen.

Der Notentext dieser Neuedition folgt streng den insgesamt sehr zuverlässigen Erstdruck-Vorlagen. Alle wesentlichen Ergänzungen oder Änderungen wurden durch Einklammerungen, gestrichelte Bögen oder Fußnoten kenntlich gemacht, während zusätzliche Warnungsakzidentien stillschweigend ergänzt wurden. Die Kleinstichnotation einiger Pedaltöne entspricht ebenfalls der Notationsweise der Erstdrucke.

Sämtliche Spiel- und Registrierangaben wurden in der Originalsprache belassen-, ein Glossar am Ende der Ausgabe gibt Aufschluss über ihre Übersetzung ins Deutsche.

In der Elevation empfiehlt sich in T. 1-25 das Spiel der linken Hand auf dem Positiv (bei gekoppeltem Schwellwerk); die Quelle lässt diese Manualfrage offen.

Die Sortie ist im in Frankreich beliebten „Carillon-Stil" geschrieben. Das nur drei Töne umfassende Motiv ist im gesamten Stück vertreten, selbst im tonartlich entfernten Mittelteil. Der letzte Ton der rechten Hand in T. 78 könnte (in motivischer Konsequenz) auch ein h° sein; jedoch wurde das original notierte cis' beibehalten: es kann als „Ausschwingen" der Glocke auf diesem Ton gedeutet werden.

Die ersten vier Stücke dieser Ausgabe können auch zyklisch zusammengestellt werden zu der in Frankreich liturgisch standardisierten Abfolge: Entree (hier: Grand Chaur), Offertoire, Communion (hier: Elevation) und Sortie.
Herausgeber und Verlag danken Andreas Willscher (Hamburg) für wertvolle Hilfeleistungen beim Zustandekommen dieser Edition.

Die Orgelwerke Gabriel Duponts stehen dem Orgelstil des im gleichen Jahr geborenen Rend Vierne formal und klanglich nahe. Als dankbare, charmant klingende Literatur sind die Stücke für den Gebrauch in Gottesdiensten und Konzerten gut geeignet.

Hanau, im Juni 2011 
Jens-Michael Thies

 

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