- Erste Urtext-Edition
- Ideal für den fortgeschrittenen Cembalo- oder Klavierunterricht
- Mit Hinweisen zur historischen Aufführungspraxis (dt./engl.) und Kritischem Bericht (engl.)
- Lesefreundliche Notengrafik mit praktischen Wendestellen
Die Komponistin, Claviervirtuosin und Sängerin Marianna Martines (1744–1812), Tochter des Zeremonienmeisters des apostolischen Nuntius in Wien, Nicolò Martines, wurde wesentlich von Pietro Metastasio gefördert. Durch ihn erhielt sie Unterricht bei Nicola Porpora, Joseph Haydn, Johann Adolf Hasse und Giuseppe Bonno. Charles Burney schätzte sie sehr, W. A. Mozart, Salieri und Haydn nahmen an ihren in den 1780er- und 1790er-Jahren einflussreichen „musikalischen Abendunterhaltungen“ in Wien teil. 1773 wurde Martines als erste Komponistin in die Accademia filarmonica in Bologna aufgenommen.
Diese Neuausgabe enthält die bedeutendste ihrer drei Cembalo-Sonaten erstmals im Urtext. Sie datiert von 1769 und blieb zu Lebzeiten unveröffentlicht. Stilistisch lässt sich das fantasiereich angelegte Werk neben den frühen und mittleren Sonaten Haydns einordnen. Als effektvolles Repertoirestück kann die „Sonata da Cimbalo“ Konzertprogramme bereichern und eignet sich ebenso ideal für den fortgeschrittenen Cembalo- oder Klavierunterricht.
Hinweise zur historischen Aufführungspraxis und ein lesefreundlicher Notenstich mit praktischen Wendestellen laden zur Wiederentdeckung der Sonate ein.