Toccata, Präludium und Fuge für Orgel ist eine Originalkomposition von Carlo Alessandro Landini, einer der bedeutendsten Stimmen der zeitgenössischen italienischen Musik. Das Triptychon, das in drei eigenständige, aber eng miteinander verbundene Sätze gegliedert ist, erkundet das Ausdruckspotenzial der modernen Orgel durch eine raffinierte kontrapunktische Sprache und eine formal strenge Kompositionsweise.
Das Stück ist für Instrumente mit drei Manualen und einem erweiterten Pedal konzipiert und verlangt vom Interpreten ein ausgeprägtes Bewusstsein für Klang und Stil.
Die Aufnahmeempfehlungen, die auf dem Klang der Tamburini-Orgel in Santa Maria Segreta in Mailand basieren und von Maestro Alessio Corti zusammengestellt wurden, dienen als Richtlinie: Jede Aufführung soll die Klarheit der Linien und die Transparenz des Klangs hervorheben. Zwischen Tradition und Innovation stellt diese Komposition einen wichtigen Beitrag zum zeitgenössischen Orgelrepertoire dar, der sowohl für den Konzertsaal als auch für die innere Einkehr beim
liturgischen und meditativen Hören gedacht ist.