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Komponisten
Verlage A-Z
Komponist: Grahl, Kurt (1947) 
Artikelart: NOTEN
Besetzung: Orgel und Chor (G)
Anlass: -
Ausgabenart:-
Verlag:Strube
Verlag-Nr.: VS4207
Bestellnummer:  BM564360
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Grahl, Kurt (1947)

Komm, Herr, segne uns - Motette

für vierstimmig gem. Chor, Gemeinde und Orgel über EG 170/GL 451

Das ökumenische Lied „Komm, Herr, segne uns” (EG 170, GL 451) hatte für die Friedensgebete 1989 in der ehemaligen DDR eine besondere, die Menschen prägende Bedeutung. Es wurde in den Kirchen am Schluss der Gottesdienste gemeinsam gesungen, unmittelbar bevor die versammelte Gemeinde den geschützten Kirchenraum verließ, um in den Straßen der Städte zu „demonstrieren”. Das wohl über den weiteren Verlauf der Geschehnisse entscheidende Friedensgebet fand am 9. Oktober in der Leipziger Nikolaikirche statt. Anlässlich der 30. Wiederkehr dieses Ereignisses bat mich der Thomaskantor Gotthold Schwarz, eine „neue” Motette über dieses Lied für das Friedensgebet in der Leipziger Thomaskirche zu schreiben, welche den Gottesdienst sowohl eröffnen als auch beschließen sollte.

So entstand vorliegende Komposition, der folgende Gedanken zu Grunde liegen: Der Introitus (I.) mit den hinzugefügten Worten aus Psalm 66 „Gott sei uns gnädig und segne uns” bildet das „Tor” zum Gottesdienst. „Komm, Herr, segne uns” ist jetzt konkret die Bitte um Segen für diese Stunde, in einer besonderen Intention. Sie schlägt damit einen Bogen zu einem anderen ökumenischen Lied aus dem 17. Jahrhundert, in dem es heißt „Unser Bitten, Flehn und Singen lass, Herr Jesu, wohl gelingen.” Auf die Bitte „Komm” beziehen sich auch Zitate, deren offensichtlichstes die deutlichen Anklänge an die Motette „Komm, Jesu, komm” (BWV 651) von Johann Sebastian Bach ist. Die Singenden des „Komm, Herr, segne
uns” wissen sich eins mit den Gedanken der Motette, die vor etwa 300 Jahren gesungen wurde, da Menschen spürten, dass ihre Kräfte zu Ende gehen. Sie baten um Beistand und immer wieder neue Kraft für diesen „sauren” Weg. Um das „Komm” baten sie Jesus. In ihm erkannten sie glaubend den „rechten Weg, die Wahrheit und das Leben.”

Segen und Sendung (II.) sollte als Abschluss des Gottesdienstes unmittelbar vor dem Segen gesungen werden. Ganz bewusst wird zwei Mal der „aaronitische” Segen aus dem Buch Numeri eingestreut, als Segensgebet des Alten Testaments, das sich erhalten hat bis in unsere Zeit.

Und diese Art von „Zuspruch” ist wohl auch nötig, nicht nur damals in der bedrohlichen Situation in der DDR, sondern auch heute, wo immer Menschen gedemütigt, verletzt, verachtet, ausgegrenzt und diskriminiert werden. „Wir sind” so heißt es in einem Gebet aus dem Mittelalter, „Gottes letzte Botschaft – in Worten und Taten geschrieben ...” Diese Gedanken finden in einem anderen, sehr konkreten „Segenslied” von Lothar Zenetti ihren Niederschlag. Dort heißt es: Herr, segne uns, lass uns dir dankbar sein, lass uns dich loben, solange wir leben, und mit den Gaben, die du uns gegeben, wollen wir tätig sein. – Herr, geh mit uns und lass uns nicht allein, lass uns dein Wort und dein Bespiel bewahren, in der Gemeinde deine Kraft erfahren, lass uns Geschwister sein. – Herr, sende uns, lass uns dein Segen sein, lass uns versuchen
zu helfen, zu heilen und unser Leben wie das Brot zu teilen, lass uns ein Segen sein. (In Lothar Zenetti / Kurt Grahl „Gott – mitten unter uns I”, Strube Verlag, München, VS 6310.) Um dieses sein zu können, bedarf es der Ermutigung, die „Segen und Sendung” vermitteln will. So schließt sich auch der Kreis, der durch das Lied vorgegeben ist: Vom „Segen” für den Gottesdienst (Introitus) bis zur „Ermutigung” (Sendung). Nicht zufällig lässt Dieter Trautwein die 1. Strophe wiederholen.

 

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