Messiaen, Olivier (1908-1992)
Quatuor pour la Fin du Temps (Studienpartitur)
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für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier
1. Liturgie de Christal 2. Vocalise, pour l´Ange qui annonce la fin du Temps 3. Abîme des oiseaux 4. Intermède 5. Louange à l´Éternité de Jésus 6. Danse de la fureur, pour les sept trompettes 7. Fouillis d´arcs-en-cil, pour l´Ange qui annonce la fin du Temps 8. Louange à l´Immortalité de Jésus
Vogeldialoge, früheste Farben, wartende Bäume. »Zwischen drei und vier Uhr morgens«, schreibt der Komponist dazu. Und meint einen Morgen vorm Erwachen der Menschen auch im anderen Sinne. Sie haben die Welt noch nicht betreten. So könnte sie geklungen haben, wie Klarinette, Geige, Cello und Klavier sie hier tönen lassen, zu Anfang des Quartetts für das Ende der Zeiten. So selbstvergessen und sanft, so komplex und absichtslos. Aber es war kein milder zeitloser Morgen, an dem das Werk des 33-jährigen Olivier Messiaen erstmals erklang. Es war der kalte 15. Januar 1941 in einer ungeheizten Baracke des Stalag VIII A in Görlitz. Der Komponist war Kriegsgefangener.
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