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Komponisten
Verlage A-Z
Komponist: Hanau, Eva 
Artikelart: BUCH
Besetzung: Musikfachbuch
Anlass: -
Ausgabenart:-
Verlag:Studio Verlag
Verlag-Nr.: 978-3-89564-008-7, 978-3-89564-008-7
Bestellnummer:  BM253537
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Hanau, Eva

Musikinstitutionen in Frankfurt am Main 1933 bis 1939

Dieses Buch behandelt die ‹Gleichschaltung› des Frankfurter Musiklebens seit der nationalsozialistischen Machtergreifung, vor allem aber die Schicksale jüdischer Künstler und ihre Ausgrenzung nach 1934: In jenem Jahr wurde die Frankfurter Sektion des Kulturbunds Deutscher Juden gegründet, eine Ghettoorganisation, die für wenige Jahre noch rege kulturelle Aktivitäten entfalten konnte. Nach den Novemberpogromen 1938 war auch dies nicht mehr möglich. Mit den Musikern verlor die Stadt zugleich eine wesentliche Komponente ihres kulturellen Lebens.

Pressestimme

«Die Verfolgung dieser bedrückenden Entwicklungen geschieht auf einer gut dokumentierten und sorgfältig recherchierten Quellenbasis. Aussagen von Opfern und Tätern werden gleichermaßen herangezogen, um die Gefahr einer moralischen Wertung weitgehend auszuschließen. Auf diese Weise entsteht ein detailliertes Bild der Zeit zwischen Machtergreifung und Kriegsbeginn, zwar dargestellt am Kulturbetrieb einer Stadt, exemplarisch aber für die Zeit überhaupt, und das alles in einer brillant geschriebenen Form, die das Buch und seine Lektüre ... fesselnd und aufschlußreich macht, - ein Stück Kulturgeschichte auch über den Musikbereich hinaus.» Oswald Bill in Archiv f. hess. Geschichte und Altertumskunde 93 (1995).

«... Vorrangig geht es dabei um die Darstellung der politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Frankfurter Musikszene, die an den o. g. Musikinstitutionen demonstriert werden. ...

Die Untersuchung setzt mit einem Abriss der kulturellen Ära Frankfurts unter dem jüdischen Oberbürgermeister Ludwig Landmann ein und hebt die wichtige Rolle hervor, welche die jüdischen Kulturschaffenden und -mäzene in Frankfurt bis in die dreißiger Jahre hinein spielten. Die tiefgreifenden Veränderungen in gewachsenen Strukturen und der gewaltsame Abbruch der fruchtbaren deutsch-jüdischen Symbiose im kulturellen Bereich werden auf diese Weise umso drastischer verdeutlicht.
Das Schwergewicht der Arbeit legt Hanau ... auf die Beschreibung der organisatorischen, personellen und konzeptionellen Veränderungen, die sich durch die nationalsozialistische Annexion des musikkulturellen Bereichs ergaben. ... Exemplarisch führt sie das Schicksal bzw. die Karriere einiger für das Frankfurter Musikleben bedeutsamer Persönlichkeiten vor ..., um einen Einblick in das Frankfurter Kulturleben der ‹Gleichschaltungsphase› zu geben.

Ein besonders aufschlussreicher Abschnitt befasst sich mit dem ‹Kulturbund deutscher Juden im Bezirk Rhein Main› ... Überraschend hoch ist die Anzahl der zwischen 1933 und Anfang 1935 neu gegründeten ‹spezifisch jüdischen› musikalischen Vereinigungen, die Hanau detailliert vorstellt. ...

An dem Vergleich der Programme zwischen 1918 und 1933 lässt sich ablesen, wie sich das breite Spektrum an ‹moderner Musik› - immerhin zählte die Frankfurter Oper zu den wichtigsten deutschen Bühnen für zeitgenössische Musik - verengte und die sich formierenden antisemitischen Kräfte zunehmend den kulturellen Bereich okkupierten. Beispielhaft vorgeführt wird dies am Skandal um die Frankfurter Aufführung von Kurt Weills ‹Mahagonny› am 16. Oktober 1930.

Hanau stellt ebenfalls weitere Bestrebungen vor, Musik zeitgenössischer deutscher Komponisten in der Mitte der dreißiger Jahre aufzuführen ... und berücksichtigt die Kompositionen, die zum Teil heftig umstritten waren. ...

Den Beziehungen zum Ausland wird ein eigener Abschnitt gewidmet, da Frankfurt internationale Musikkontakte aus Prestige- und aus Selbstdarstellungsgründen stets intensiv pflegte. Dabei geht es um die internationalen Musiktage, die in Frankfurt abgehalten wurden, um Ausstellungen, Gastspiele und Tourneen. ...

Hanaus Untersuchung bietet viele interessante Aspekte, die zugleich von ihren sehr sorgfältigen Recherchen zeugen. Dabei beruft sie sich nicht nur auf zum Teil schwer zugängliche Quellen ..., sondern auch auf selbst geführte Interviews mit Zeitgenossen, so dass sie dem in ihrem Vorwort formulierten Anspruch gerecht wird, die Situation der Frankfurter Musikinstitutionen in den zwanziger und dreißiger Jahren differenziert und umfassend darzustellen.» (Sylvie Gregg in Musiktheorie 3/1997)

(Berliner Musik Studien 3)

Mit 14 Abb., Dokumenten und Register, 193 S., 24 * 17 cm, Hardcover

 

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