12 Lieder und Gesänge für 3- bis 4-stimmigen Chor, Klavier und Bandbegleitung (ad lib.)
Text: Thomas Laubach Musik: Michael Lätsch / Thomas Quast - Arrangements: Christoph Spengler
Das fühlt sich wie Liebe an (01)
Du bist in allen Dingen - Heilig (08)
Du kommst - Kyrie eleison (02)
Fürchte dich nicht (04)
Geh du mit uns (06)
Halte deine Hand über mir (12)
Lass mich leuchten (11)
Leben wächst - Leben kommt (10)
Oh Gloria. Der Gloria-Gospel (03)
Solange wandeln wir (07)
So sieht Friede aus (09)
Wir singen alle Alleluja (05)
Einführung zur Messe:
In der Messe Das fühlt sich wie Liebe an werden einzelne Aspekte des Lebens der Heiligen
Elisabeth von Thüringen in Liedtexten und Musik verdichtet. Ohne zu vergessen, wie ambivalent
die Geschichte Elisabeths und der Umgang der Kirche mit ihr war, steht vor allem ihre Spiritualität im Mittelpunkt: Ihr Einsatz für Kranke und Arme, die von vielen argwöhnisch beäugt wurde,
ihre Liebe zu Mann und Kindern, die die höfischen Üblichkeiten der Zeit wohl überschreitet, ihr
Versuch, dem Glauben auf die Spur zu kommen, manchmal über Grenzen hinweg, ihr Kampf
gegen die Verschwendungssucht am Hof auf Kosten der Untertanen, ihr Engagement für eine
Welt, in der ein gerechter Gott in jedem Menschen ein Gesicht bekommt.
Mit kurzen Zitaten werden das Leben Elisabeths und die Lieder der Messe verbunden. Sie
stammen aus den frühesten Zeugnissen über Elisabeth, die anlässlich ihres Heiligsprechungsverfahrens zusammengetragen wurden: Die Berichte ihrer vier Dienerinnen Guda, Isentrud von
Hörselgau, Irmingard und Elisabeth, die Anträge und Briefe ihres Beichtvaters Konrad von
Marburg und nicht zuletzt die vielen Lebensbeschreibungen, die schon kurz nach Elisabeths Tod
verfasst wurden.
Die Lieder der Elisabeth-Messe Das fühlt sich wie Liebe an wagen den Versuch, hinter dem
Goldgrund der Legenden nach der Bedeutung Elisabeths für Glaubende und Zweifelnde, für
sozial Engagierte und Betende, für Menschen von heute zu fragen.