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Komponisten
Verlage A-Z
Komponist: Laukvik, Jon (1952) 
Artikelart: BUCH
Besetzung: Orgel Schule
Anlass: -
Ausgabenart:Schule
Verlag:Carus Verlag
Verlag-Nr.: CV60.004/00, 979-0-007-10749-9
Bestellnummer:  BM120077
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Laukvik, Jon (1952)

Orgelschule zur historischen Aufführungspraxis Band 2: Romantik (deutsch)

1: Anschlag, Artikulation, Fingersatz, Pedalspiel etc. 
2: Orgelbau, Registrierung, Klangästhetik etc. 
3: Wandel des Ausdrucks im 19. Jh. Der Bogen und seine Bedeutung, Phrasierung, Rubato etc.

Der 2. Teil der Orgelschule zur historischen Aufführungspraxis setzt Teil 1, "Orgel und Orgelschule im Barock und in der Klassik" fort. Er behandelt die Interpretation der Orgelmusik in Deutschland und Frankreich in der Zeit von 1800 bis 1930.

Rezensionen:

Laukvik, Jon: Orgelschule zur historischen Aufführungspraxis

Endlich! Man weiß kaum, wo man mit Loben beginnen soll! Es reicht auch kaum ein Superlativ aus, um diesen zweiten Teil der Orgelschule Jon Laukviks zur historischen Aufführungspraxis zu würdigen. Schon jetzt scheint klar, dass ein Standardwerk vorliegt, um das kein verantwortlicher Interpret herumkommt. […]
Laukvik II ist dreiteilig angelegt: auf ein Vorwort folgt eine informative Einleitung, in der Jon Laukvik die Begriffe „romantisch“, „Stil“ und „Ausdruck“ erläutert („Romantik ist kein Epochenbegriff, sondern eine Weltanschauung“, aus Peter Rummenhöllers unbedingt lesenswertem Buch „Romantik in der Musik“). Anschließend kommentiert Laukvik die Quellen in Deutschland und Frankreich. Hier trifft er eine sinnvolle und repräsentative Auswahl (auch unter Berücksichtigung von Klavierschulen und theoretischen Schriften), mit der er instruktiv die Orgelkunst des deutschen und französischen Sprachgebiets darstellt. Diese Beschränkung auf die beiden im 19. Jahrhundert auf dem Gebiet der Orgelmusik führenden Nationen ist ausgesprochen sinnvoll, zumal das Repertoire anderer Länder vergleichsweise marginal ist. Es folgt eine umfangreiche Bibliographie (mit 221 Titeln) und eine kommentierte Auflistung ausgewählter Editionen deutscher und französischer Komponisten, bevor sich die drei Hauptteile der Orgelschule anschließen: Teil A Technische Grundlagen (Elementare Spieltechnik - Erste musikalische Aspekte), Teil B Klangästhetik (Von der Orgel und dem Registrieren), Teil C zur Interpretation (Aspekte musikalischen Ausdrucks in der Romantik). […]
Von besonderem Interesse sind hier die Abschnitte, die sich mit der Problematik der Bogensetzung und mit der Agogik beschäftigen, des „subtilsten und m. E. wichtigsten Ausdrucksmittels bei der Interpretation romantischer Orgelmusik“. […] 350 Seiten umfasst dieser neue Band mit insgesamt 516 Notenbeispielen (ein hohes Lob der Lektorin des Carus-Verlages, Maja von Bargen !), ein umfangreiches Verzeichnis erleichtert das Auffinden der verschiedenen Stichworte, der behandelten Orgeln und ihrer Erbauer und der angeführten Komponisten und ihrer Werke. Auch beschränkt sich Laukvik hier (zum Glück) auf die wichtigsten (Mendelssohn, Schumann, Liszt, Reubke, Rheinberger, Brahms, Reger und Franck, Widor, Vierne).
Ein nachdenkliches Nachwort beschließt eine Orgelschule, die zu lesen für mich ausgesprochen spannend und anregend und aufregend war. Dieses Erlebnis sollte sich jede(r) gönnen! ! !

Ingo Bredenbach
Quelle: Württembergische Blätter für Kirchenmusik 2/2001, S. 27

 

Jon Laukvik Historical Performance Practice in Organ Playing
The English-speaking world has been waiting a long time for book like this. I am not aware of any comparable comprehensive organ tutor based on historically aware performance practice (or whatever the current phrase is) published in English. […] With an enviable canvas of 318 pages, Jon Laukvik has produced a priceless volume, full of practical good sense and advice based on a musical understanding of, but not a slavish adherence to, historic techniques. […]
Laukvik aims his book at those who have been brought up in the late romantic legato style of organ playing -and, interestingly, advises the techniques of that school for the beginner before moving on the techniques of touch and articulation so vital for the earlier period. It will be a powerful didactic tool for the enlightened organ teacher and an invaluable reference work for the more advanced player.
The book is divided into two main sections: technical and musical rudiments (including elementary playing techniques and musical considerations) and a country-by-country study of stylistic variations in interpretation. Starting from the basics of posture and band position, we are led through touch, tone production, articulation, fingering, grammatical accents, metre and tempo, agogics, ornamentation and temperament. A down-to-earth chapter on practice completes the first section. The international tour includes Italy, the Netherlands, Germany, France, Spain, Portugal and England with separate chapters for Bach and the cIassical period of C. P. H. Bach and Mozart. Each country and period includes information on historic repertoire, instruments and registration, sources, and a detailed analysis of example pieces (published in the companion volume). The music and style of each country is seen, not in isolation, but as part of a trans-European development of musical thought. There is nothing I would want to criticise in this book. It a major addition to the world of organ teaching, and hopefully, playing.

Andrew Benson-Wilson
Quelle: Early Music Review 33 (1997), S. 2

 

Jon Laukvik: Orgelschule zur historischen Aufführungspraxis
Grundzüge des Orgelspiels unter Berücksichtigung zeitgenössischer Quellen in 3 Teilen, Teil 2: Orgel und Orgelspiel in der Romantik von Mendelssohn bis Reger und Widor
Wie schon der erste Band wendet sich auch diese Orgelschule ausschließlich an Studenten und Berufsmusiker. Besonders gedacht ist an Spieler an der modernen „Allround- Orgel“, da ja nur wenige romantische Orgeln das 20. Jahrhundert unbeschadet überstanden haben.
Dabei ist das Buch kein Interpretationsführer („wie man es macht“), sondern ein Grundlagenwerk, das Spieltechnik und die Weite und Vielfalt des romantischen Ausdrucks erläutert und zum eigenen interpretatorischen Zugang ermutigt. Gleichzeitig werden Pauschalierungen und Vorurteile widerlegt oder relativiert. Dies gilt besonders für das Taktverständnis und den Gebrauch des Bogenzeichens. Laukvik beschränkt sich aus Platzgründen auf die deutsche und französische Romantik, nicht zuletzt, da das Repertoire anderer Länder vergleichsweise gering ist (mit Ausnahme weniger bedeutender Werke). Neben Orgelschulen aus Deutschland und Frankreich bezieht er auch Klavierschulen und theoretische Schriften in seine Überlegungen mit ein. Eine umfangreiche Bibliographie gibt hierüber Auskunft.
In Teil A geht es um die elementare Spieltechnik: Fragen der Körperhaltung, des Anschlags, der Artikulation, des Fingersatzes, des Pedalspiels und des Übens werden mit Hilfe zahlreicher Zitate erörtert. Teil B beschäftigt sich mit der Geschichte der (Orgel-) Klangästhetik in Deutschland und Frankreich. In Teil C stehen schließlich Fragen der Interpretation im Vordergrund: Eigene Kapitel sind dem Akzentuieren, der in der Romantik sich verändernden Bedeutung des Bogens, der besonderen Zeit der Spätromantik um Hugo Riemann, den Fragen des Tempos, der Agogik und weiterer Interpretationsaspekte, insbesondere der Ornamentik, gewidmet.
Samt Nachwort und Literaturverzeichnissen kommt das Buch so auf lesens- und beschäftigungswerte 350 Seiten. Zahlreiche Notenbeispiele, etliche Abbildungen großer Organisten und Komponisten beim Spiel an Orgel und Klavier sowie ein gelungenes layout runden den positiven Eindruck ab.
Auf der Grundlage eines umfangreichen Quellenstudiums hat Laukvik eine wichtige Interpretationshilfe für alle geschaffen, die sich intensiv mit der stilistischen Vielfalt in der Zeit der Romantik auseinander setzen möchten.

Jörg Fuhr
Quelle: Gottesdienst und Kirchenmusik 6/03 S. 20-21


 

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